DSGVO-konform Kostenlos & unverbindlich
Finden Sie den passenden Fachbetrieb, ohne wochenlange Recherche.
Badumbau · Standort

Barrierefreies Bad in Hamburg: IFB-Zuschuss, Kosten und Beratung

In Hamburg fördert die IFB den barrierefreien Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen mit einem Zuschuss bis zu 20.000 Euro. Der barrierefreie Badumbau ist ausdrücklich förderfähig. Hier finden Sie die Beträge, die Einkommensgrenzen und kostenlose Beratung in der Hansestadt.

Die Inhalte entstehen auf Basis offizieller Quellen wie Pflegekassen (§ 40 SGB XI), KfW, Bundesgesundheitsministerium, Verbraucherzentrale und der DIN 18040; die verwendeten Quellen stehen am Ende des Beitrags.

Barrierefreies Bad in einem Hamburger Altbau: ebenerdige Dusche mit Haltegriff, helle sandfarbe Fliesen, Fenster mit Blick auf roten Backstein der Hamburger Kontorhaus-Architektur.
Symbolbild

Wer in Hamburg das Bad barrierefrei umbaut, kann zusätzlich zu Pflegekasse und KfW einen Landeszuschuss der IFB Hamburg beantragen. Das Programm gilt für selbstgenutztes Wohneigentum und nennt die bodengleiche Dusche und rollstuhlgerechte Badausstattung ausdrücklich als förderfähig. Einkommensgrenzen gelten, die Beratungsstelle Barrierefrei Leben prüft mit Ihnen, ob das Programm passt.

Für Hamburger Altbauten im Backsteinbestand ist der barrierefreie Badumbau oft aufwendiger als im Neubau: Die alten Grundrisse und fehlende bodengleiche Abflüsse erfordern manchmal einen kompletten Bodenaufbau. Umso wichtiger ist ein Festpreisangebot vorab. Dieser Überblick fasst IFB-Programm, Kostenspanne und Beratung in der Hansestadt zusammen.

Förderung für einen barrierefreien Badumbau in Hamburg

Zusätzlich zu den bundesweiten Töpfen (siehe unten) gibt es in Hamburg dieses örtliche Programm. Wichtig: den Antrag immer vor Beginn der Arbeiten stellen. Angaben sind möglich, keine Garantie.

Zuschuss

Barrierefreier Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen

Zuschuss 3.000 bis 20.000 € je Wohneinheit

IFB Hamburg (Investitions- und Förderbank Hamburg)

Voraussetzung: Selbstgenutztes Wohneigentum in Hamburg, Einkommensgrenzen nach Hamburger Wohnraumförderungsgesetz, Antrag vor Baubeginn zwingend

Hinweis: Einkommensgrenzen gelten; die IFB-Beratung klärt ab, ob das Programm auf Ihren Haushalt zutrifft.

Zum Förderprogramm
Bundesweit

Pflegekasse und KfW

bis 4.180 € + bis 6.250 €

Pflegekasse (mit Pflegegrad, § 40 SGB XI, bis 4.180 €) und KfW „Altersgerecht Umbauen“ (Zuschuss 455-B, bis 6.250 €). Der KfW-Kredit 159 ist ein Darlehen, kein Zuschuss.

Förderung im Detail

Was kostet ein barrierefreier Badumbau in Hamburg?

Hamburger Altbauten stellen beim Badumbau oft besondere Anforderungen: Viele Gründerzeit- und Backsteinhäuser haben keinen bodengleichen Abfluss, ein neuer Bodenaufbau ist dann Pflicht. Das treibt die Kosten gegenüber dem bundesweiten Richtwert (3.000 bis 8.000 Euro) auf 5.000 bis 10.000 Euro. Mit dem IFB-Zuschuss und der Pflegekasse lässt sich ein erheblicher Teil davon abdecken. Den Förder-Check ohne Kontaktdaten finden Sie auf der Förderseite.

Förderung prüfen

Kostenlose Beratung in Hamburg

Vor einer Entscheidung lohnt der Gang zu einer neutralen Beratungsstelle. Diese Stellen in Hamburg beraten kostenlos und helfen auch beim Förderantrag:

Anbieter in Hamburg finden und vergleichen

Hamburg hat ein dichtes Netz an Sanitär- und Badbetrieben. Neben bundesweiten Anbietern gibt es viele Fachbetriebe, die auf die hanseatischen Altbau-Grundrisse spezialisiert sind. Lassen Sie vor Ort messen und bestehen Sie auf einem schriftlichen Festpreisangebot. Den passenden geprüften Fachbetrieb finden Sie über die kostenlose, unverbindliche Anfrage bei hausnah24: Wir verbinden Sie mit geprüften Fachbetrieben, sobald die Vermittlung in Ihrer Region startet.

Mehr dazu: Anbieter vergleichen und der Badumbau-Überblick.

Badumbau in anderen Städten

Neben Hamburg haben wir örtliche Förderung, Kostenspannen und Beratung auch für diese Städte geprüft:

Passende Ratgeber zum Thema Badumbau

Mehr Hintergrund, unabhängig und mit Quellen, im hausnah24-Ratgeber:

Häufige Fragen, Badumbau in Hamburg

Was zahlt die IFB Hamburg für den barrierefreien Badumbau?

Die IFB Hamburg fördert über das Programm „Barrierefreier Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen" mit einem Zuschuss von 3.000 bis 20.000 Euro je Wohneinheit. Die bodengleiche Dusche und rollstuhlgerechte Badausstattung sind ausdrücklich förderfähig. Einkommensgrenzen gelten, der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.

Wie viel Förderung bekomme ich in Hamburg insgesamt für den Badumbau?

Wer einen Pflegegrad hat, kann Pflegekasse (bis 4.180 Euro, § 40 SGB XI), KfW 455-B (bis 6.250 Euro) und den IFB-Zuschuss (3.000 bis 20.000 Euro) kombinieren. Voraussetzung: kein Kostenanteil darf doppelt gefördert werden, und jeder Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Die IFB-Einkommensgrenzen gelten nur für den IFB-Teil, nicht für die Bundesförderung.

Warum ist der Badumbau in Hamburger Altbauten oft teurer?

Viele Hamburger Altbauten haben alte Grundrisse ohne bodengleiche Abflüsse. Für eine ebenerdige Dusche muss dann der gesamte Bodenaufbau geändert werden, was aufwendiger und teurer ist als im Neubau. Mit einem genauen Vor-Ort-Aufmaß und einem schriftlichen Festpreisangebot vermeiden Sie böse Überraschungen.

Wo bekomme ich in Hamburg kostenlose Beratung zum barrierefreien Bad?

Barrierefrei Leben e.V. ist in Hamburg die erste Adresse: kostenlose, neutrale Beratung zu barrierefreiem Wohnen, Umbaumaßnahmen und Förderanträgen. Zusätzlich beraten die Pflegestützpunkte in jedem Bezirk zur Pflegekassen-Förderung.

Quellen

Diese Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung im Einzelfall. Förderbeträge sind möglich, keine Garantie; den Antrag in der Regel vor Beginn der Maßnahme stellen.