DSGVO-konform Kostenlos & unverbindlich
Finden Sie den passenden Fachbetrieb, ohne wochenlange Recherche.
Photovoltaik

Was kostet eine Photovoltaikanlage? Preise und Wirtschaftlichkeit 2026

Was eine PV-Anlage kostet (rund 1.400 Euro je kWp), mit und ohne Speicher, dazu 0 Prozent Mehrwertsteuer, Einspeisevergütung und wann sich die Anlage rechnet.

Die Inhalte entstehen auf Basis offizieller Quellen wie Verbraucherzentrale, HTW Berlin, Bundesnetzagentur, BSW-Solar und Herstellerangaben; die verwendeten Quellen stehen am Ende des Beitrags.

Luftaufnahme eines Wohnhauses mit Ziegeldach, auf dem mehrere Reihen dunkler Solarmodule installiert sind.
Symbolbild

Eine Photovoltaikanlage ist eine größere Anschaffung, die sich über die Jahre auszahlt. Hier finden Sie belegte Richtwerte für die Kosten, die drei finanziellen Bausteine und eine ehrliche Einordnung, wann sich die Anlage rechnet.

Was eine Anlage kostet

Schlüsselfertig, also inklusive Modulen, Wechselrichter, Montage und Anschluss, liegt eine Aufdachanlage bei rund 1.400 Euro je Kilowatt Leistung. Was in so einem Komplettpaket mit Speicher alles enthalten ist, lesen Sie auf der eigenen Seite dazu. Die Marktspanne reicht je nach Anbieter und Anlage etwa von 1.200 bis 1.600 Euro je Kilowatt (Finanztip). Größere Anlagen sind pro Kilowatt meist etwas günstiger als kleine.

  • Kleine Anlage, rund 5 kWp: grob 7.000 bis 8.000 Euro
  • Mittlere Anlage, rund 8 kWp: grob 11.000 bis 13.000 Euro
  • Große Anlage, rund 10 kWp: grob 14.000 Euro

Ein Stromspeicher kommt mit rund 700 Euro je Kilowattstunde hinzu. Eine 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher liegt damit insgesamt etwa bei 17.000 bis 21.000 Euro. Mehr dazu auf der Seite Stromspeicher.

Die drei finanziellen Bausteine

Anders als bei der Wärmepumpe gibt es für Photovoltaik keinen bundesweiten Zuschuss. Dafür wirken drei andere Hebel:

  • 0 Prozent Mehrwertsteuer: Seit 2023 fällt für die Lieferung und Installation kleiner Anlagen auf Wohngebäuden keine Umsatzsteuer an. Das Bundesfinanzministerium bestätigt, dass die Regelung unbefristet gilt. Die genannten Preise sind deshalb schon Endpreise.
  • Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent Netzstrom (BDEW 2026). Das ist der größte Hebel für die Wirtschaftlichkeit.
  • Einspeisevergütung: Für eingespeisten Strom gibt es 7,78 Cent je Kilowattstunde (Bundesnetzagentur, Anlagen bis 10 kWp, Inbetriebnahme Februar bis Juli 2026). Der Satz wird halbjährlich leicht abgesenkt, der bei Inbetriebnahme geltende Wert bleibt dann 20 Jahre fest.

Wer die Anschaffung finanzieren möchte, kann den zinsgünstigen KfW-Kredit 270 über die Hausbank nutzen. Das ist ein Kredit, kein Zuschuss.

Rechnet sich das für Sie?

Probieren Sie es mit ein paar Klicks aus. Der Rechner schätzt Investition, Stromertrag und Amortisation auf Basis der belegten Richtwerte.

Ohne Kontaktdaten. Ihre Auswahl bleibt auf diesem Gerät und wird nicht übertragen.

Wie groß soll die Anlage etwa sein?
Mit Stromspeicher?

Wie eine Anlage überhaupt arbeitet und wie viel Strom sie liefert, erklärt die Seite Wie funktioniert Photovoltaik. Die Anlagenpreise sind bundesweit ähnlich, bei der örtlichen Förderung lohnt aber der Blick auf Ihre Stadt: die geprüften kommunalen Programme stehen unter Photovoltaik-Kosten nach Stadt. Mit einer konkreten Anfrage verbindet hausnah24 Sie mit Fachbetrieben, sobald die Vermittlung in Ihrer Region startet.

Häufige Fragen

Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026?

Schlüsselfertig liegt eine Aufdachanlage bei rund 1.400 Euro je Kilowatt, die Marktspanne reicht etwa von 1.200 bis 1.600 Euro. Eine 10-kWp-Anlage kostet damit grob 14.000 Euro ohne Speicher, mit Speicher etwa 17.000 bis 21.000 Euro. Für kleine Anlagen gilt der Nullsteuersatz, die Preise sind also Endpreise ohne Mehrwertsteuer.

Gibt es 2026 Förderung oder Zuschüsse für Photovoltaik?

Einen bundesweiten Zuschuss für Photovoltaik oder Speicher gibt es 2026 nicht. Die bundesweite Unterstützung besteht aus drei Bausteinen: dem Nullsteuersatz (0 Prozent Mehrwertsteuer), der Einspeisevergütung und dem zinsgünstigen KfW-Kredit 270. Einzelne Länder oder Kommunen fördern teils zusätzlich, das ist regional verschieden und vorab zu prüfen.

Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?

In den meisten Fällen ja. Zwar ist die Einspeisevergütung niedrig (7,78 Cent), doch jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent Netzstrom. Zusammen mit dem Wegfall der Mehrwertsteuer und gesunkenen Anlagenpreisen amortisiert sich eine Anlage mit gutem Eigenverbrauch meist in etwa 10 bis 15 Jahren, bei einer Lebensdauer der Module von über 25 Jahren.

Quellen

Diese Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung im Einzelfall. Förderbeträge sind möglich, keine Garantie; den Antrag in der Regel vor Beginn der Maßnahme stellen.