Der Einbau eines Treppenlifts ist weniger aufwendig, als viele befürchten. In den meisten Fällen bleibt die Treppe baulich unverändert. Diese Seite zeigt den Ablauf, was vor Ort passiert und wovon die Dauer abhängt.
Der Ablauf Schritt für Schritt
Was vor Ort passiert
Die Schiene wird in aller Regel an den Stufen verankert, nicht an der Wand. Die Treppe muss also nicht tragend umgebaut werden, und das Mauerwerk bleibt unberührt. Der Antrieb sitzt am Sitz oder an der Plattform und läuft über Akkus, die an einer normalen Steckdose laden. Deshalb gehört eine Steckdose in der Nähe zu den wenigen Voraussetzungen, neben einer ausreichenden Treppenbreite.
Gerade Treppe oder Kurve
Der größte Unterschied bei Aufwand, Preis und Wartezeit ist der Verlauf der Treppe. Eine gerade Treppe bekommt eine Standardschiene, der Einbau ist oft an einem Tag erledigt. Eine kurvige oder gewendelte Treppe braucht eine maßgefertigte Schiene, die nach dem Aufmaß mehrere Wochen Vorlauf hat. Was bei besonders engen oder verwinkelten Treppen geht, steht auf der Seite schmale und kurvige Treppe.
Wartung und Betrieb
Ein Treppenlift ist wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Die Verbraucherzentrale nennt für die jährliche Wartung etwa 200 bis 300 Euro. Klären Sie schon im Angebot, wie Wartung, Garantie und die Reaktionszeit bei einer Störung geregelt sind. Worauf es beim Vergleich der Betriebe ankommt, lesen Sie unter Anbieter.
Was der Einbau kostet
Der Einbau steckt beim Treppenlift im Gesamtpreis, ein separater Montagepreis wird selten ausgewiesen. Zur Einordnung nennt die Verbraucherzentrale für den fertigen Einbau 3.500 bis 15.000 Euro, je nach Treppe und Ausstattung. Wie sich der Preis für Ihre Treppe zusammensetzt, steht auf der Seite Kosten. Die Grundlagen zu allen Bauformen bündelt der Treppenlift-Überblick.