Die erste Hürde liegt oft schon vor der Haustür. Ein paar Stufen zum Eingang, der Weg in den Garten oder die Treppe zur Terrasse können zum täglichen Problem werden. Ein Außenlift löst genau das.
Was einen Außenlift vom Innenlift unterscheidet
Technisch arbeitet ein Außenlift wie ein Lift im Haus: ein Sitz oder eine Plattform fährt an einer Schiene entlang. Der Unterschied liegt im Material. Schiene und Mechanik sind korrosionsgeschützt, die Elektronik ist gegen Feuchtigkeit gekapselt, und die Sitzfläche ist imprägniert. Eine Abdeckhaube hält Regen und Schmutz fern, wenn der Lift gerade nicht läuft. So übersteht die Anlage Wind, Regen und Frost über viele Jahre.
Worauf Sie achten sollten
Für wenige Stufen am Eingang ist manchmal ein Hublift die einfachere Wahl, weil er senkrecht hebt und keine lange Schiene braucht. Diese und weitere Möglichkeiten ordnen wir unter Alternativen zum Treppenlift ein. Geht es um einen Rollstuhl, ist auch im Außenbereich der Plattformlift die passende Bauform.
Klären Sie früh die Genehmigungsfrage. In der eigenen Immobilie ist meist nichts nötig, in einer Eigentümergemeinschaft oder Mietwohnung sollten Sie sich die Zustimmung vorher schriftlich geben lassen.
Kosten und Förderung
Für eine gerade Außentreppe beginnen die Listenpreise bei 5.390 Euro netto, ohne Mehrwertsteuer, und liegen damit etwas über dem Innenpreis. Eine Kurve verteuert die Anlage auch außen spürbar. Eine erste Spanne für Ihre Situation liefert der Kostenrechner.
Die Förderung gilt unabhängig davon, ob der Lift drinnen oder draußen steht. Mit anerkanntem Pflegegrad sind bis zu 4.180 Euro Zuschuss der Pflegekasse möglich, sonst die KfW. Den Antrag vor dem Einbau stellen, der Förder-Check hilft bei der Einordnung.